Wertschätzend Grenzen setzen
- Secteurs
- Education non formelle
- Type de formation
- Formation standard
- Format de formation
- Formation en présentiel
- Domaine
- Emotions et relations sociales
- Catégorie
- Non-spécifique
- Durée
- 7.00 h
- Publics cibles
- Personnel encadrant
- Segment d'âge
- Enfants scolarisés
- Petite enfance
- Langue
- Allemand
Beschreibung:
Laut Bildungsrahmenplan sind Pädagoginnen und Pädagogen wichtige Bezugspersonen, welche für ein Klima der offenen Kommunikation sowie der reseptvollem Rückmeldung und Wertschätzung verantwortlich sind. Dies gilt auch dann, wenn wir Grenzen setzen und Standpunkte beziehen müssen. Zum einen gegenüber den Kindern, die Grenzen brauchen da sie ihnen u.a. Orientierungen und Leitlinien für ihr Verhalten geben.
Wir müssen uns auch gegenüber den Eltern abgrenzen, die z.B. aus Sorge um ihr Kind von den Erziehenden Leistungen einfordern wollen, die nicht vorgesehen und auch nicht erwünscht sind.
Manchmal müssen wir auch bei KollegInnen oder Vorgesetzten eine Grenze ziehen, um zum Beispiel nicht das Gefühl zu haben ausgenutzt zu werden.
Das ist oft gar nicht so einfach und nicht immer gelingt es uns, unsere Grenzen gegenüber anderen wertschätzend durchzusetzen. Ein erfolgsversprechender Ansatz, um angemessen Grenzen setzen zu können, ist es zunächst die 4 Grundbedürfnisse von Menschen nach Prof.Dr. Klaus Grawe zu kennen und zu beachten.
Wenn wir erfassen können, welche Grundbedürfnisse gerade beim Gegenüber oder auch bei mir selbst verletzt werden, kann mit einer deutlich passenderen Grenzssetzung reagiert werden.
Beispielsweise werden Kinder manchmal aggressiv weil ihr Bedürfnis nach Kontrolle und Orientierung verletzt wird. Für das Kind kann es dann schon hilfreich sein wenn sein Gegenüber dieses Grundbedürfnis erkennt und benennt und dann in einem zweiten Schritt dem Kind Möglichkeiten anbietet das verletzte Bedürfnis sozial vertäglich zu befriedigen.
In dieser Weiterbildung werden die 4 Grundbedürfnisse vorgestellt. Anschließend wird anhand von Praxisbeispielen geübt, um welche Grundbedürfnisse es individuell geht und wie aufgrund dieser Grundbedürfnisse eine wertschätzende Grenzsetzung aussehen könnte.
Die Teilnehmerinnen warden gebeten, eigene Erfahrungen einzubringen, an hand derer dieser Ansatz eingeübt werden kann.
Zum Kennenlernen, Auflockern und als weiterer pädagogischer Inhalt werden Spiele vorgestellt, die helfen Grundbedürfnisse zu befriedigen und so etwaigen Grenzverletzungen vorzubeugen.
Methoden:
- Theroretischer Input
- Fallbesprechungen
- Spielerische Methoden
- Einzel-und Gruppenarbeit
- Diskussion
Ziele:
Nach dieser Weiterbildung können die Teilnehmenden verletzte Grundbedürfnisse schneller /und/oder häufiger erkennen und entsprechende wertschätzende Grenzen daraufhin setzen.
Prochaines sessions de formations
-
c69b7ad5-dfd4-4d20-a0d6-1801f78ff9c0
- Format
- Formation en présentiel
- Formateur(s)
- Schmid Karin