Inklusioun : Emgang mat verschidde Verhalensweisen (7)

Secteurs
Education non formelle
Type de formation
Formation standard
Format de formation
Formation en présentiel
Domaine
Orientation pédagogique
Catégorie
Non-spécifique
Durée
7.00 h
Publics cibles
Personnel encadrant
Segment d'âge
Petite enfance
Enfants scolarisés
Langue
Luxembourgeois

Details

ELISABETH
Référence formation
EJ/OR-215-26
Organisateur
ELISABETH

Certificat

Cette formation délivre un certificat de participation

Beschreibung:

In dieser Fortbildung wird die Betreuung von Kindern mit unterschiedlichem Verhalten (aggressiv, provozierend, "störend", aber auch zurückgezogen, ruhig, überangepasst, ...) im Rahmen eines SEA behandelt.  Das Ziel ist die Teilhabe jedes Kindes an den Bildungsangeboten der non-formalen Bildung in einer inklusiven Haltung.

Dabei werden drei Aspekte/Dimensionen berücksichtigt:

  • Das Kind, seine vielfältigen Verhaltensweisen und seine Bedürfnisse.
  • Die Pädagogen (ihre Haltung, ihre Rolle und der Rahmen, den sie in der nicht-formalen Bildung setzen).
  • Die Zusammenarbeit mit den Personen, die mit dem Kind in Verbindung stehen (Eltern, Familien, Schulen, externe Dienste, ...).

Ein erster Themenblock zielt auf das Verhalten im Allgemeinen ab:

  • Was ist Verhalten (Definitionen)?
  • Was können verschiedene Verhaltensweisen sein, einschließlich sogenannter "schwieriger" Verhaltensweisen, ohne dabei Kinder mit ruhigem und (über-)angepasstem Verhalten zu vergessen, und was sind die Ursachen dafür?
  • Möglichkeiten für vielfältige und individuelle Interventionen (je nach den Bedürfnissen des Kindes), um allen Kindern die Teilnahme an nicht-formalen Bildungsangeboten zu ermöglichen.

Die Begleitung von unterschiedlichen Verhaltensweisen konzentriert sich nicht nur auf die Kinder, sondern hängt vor allem vom Team sowie von der Zusammenarbeit mit allen beteiligten Akteuren (Eltern, Familien, Schulen, externe Dienste, ...) ab.

Der zweite Block der Ausbildung hat die Haltung und Rolle der Pädagogen zum Thema: Die Inhalte beziehen sich auf den nationalen Bezugsrahmen und die Selbstreflexion: Wie beeinflusst die Haltung und das Handeln des Pädagogen das Verhalten der Kinder? Das Team setzt einen Rahmen, der den Kindern Sicherheit gibt: Reflexion über gemeinsame Strukturen und Regeln, die als Team angenommen und gemeinsam mit den Kindern in einer partizipativen Haltung entwickelt werden sollen - dabei orientiert man sich am nationalen Bezugsrahmen zur non-formalen Bildung.  

Im dritten Teil geht es um die Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen der Kinder: in erster Linie mit den Eltern und der Familie, aber auch um die Zusammenarbeit mit der Schule und ggf. mit externen Diensten und Fachkräften, die das Kind begleiten. Was sind die Grundlagen für eine gute Zusammenarbeit, die das Kind und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt? Welche Instrumente können vorgesehen werden?

In dieser Fortbildung wird die Betreuung von Kindern von 3 bis 12 Jahren mit unterschiedlichem Verhalten (aggressiv, provozierend, "störend", aber auch zurückgezogen, ruhig, überangepasst, ...) im Rahmen eines SEA scolarisé (Maison relais) behandelt.  Das Ziel ist, die Teilhabe jedes Kindes an den Bildungsangeboten der non-formalen Bildung in einer inklusiven Haltung.

 

Methoden:

Um die beschriebenen Ziele zu erreichen und die Inhalte zu erarbeiten, werden folgende Methoden angewendet:

  • Theoretische Präsentation/ Input
  • Möglichkeit, anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmer zu arbeiten.
  • Gemeinsame Erarbeitung von Themen im Plenum
  • Selbstreflexion und Lesen
  • Gruppenarbeiten
  • Rollenspiele
  • Übungen zum Kennenlernen verschiedener Materialien und Methoden

 

Ziele:

  • Wissensvermittlung: Verschiedene Verhaltensweisen erkennen und beschreiben können ("schwierigere" Verhaltensweisen, aber auch ruhige, (über-)angepasste, zurückgezogene Verhaltensweisen, ...) und die möglichen Ursachen dafür kennen.
  • Unterschiedliche Verhaltensweisen als Ausdruck von Bedürfnissen des Kindes interpretieren.
  • Verschiedene pädagogische Methoden kennen lernen und in der Praxis anwenden.
  • Die eigene Rolle als Pädagogin/Pädagoge in der Beziehung zu den Kindern und den Einfluss auf das Verhalten reflektieren und analysieren.
  • Die Rolle des pädagogischen Teams (als Team) kennen, um einen Sicherheit vermittelnden  und anregenden Rahmen zu setzen, der es allen Kindern ermöglicht, an der nicht-formalen Bildung teilzunehmen und dabei die individuellen Bedürfnisse zu berücksichtigen.
  • Die Bedeutung der Zusammenarbeit mit den Eltern/Familien der Kinder verstehen und die grundlegenden Methoden für eine Zusammenarbeit kennen.
  • Verständnis der Bedeutung der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren (Dienste, Fachkräfte, ...) rund um das Kind und Kenntnis der grundlegenden Methoden für eine Zusammenarbeit